Das Training in der Natur, unserem ursprünglichen Lebensraum, ist wie Balsam für alle unsere Sinne. Natürliche Reize, wie wechselnde Untergründe, visuelle Tiefe und rhythmische Umweltimpulse unterstützen die Anpassungsfähigkeit des Nervensystems und fördern eine Regulation von Spannung, Aufmerksamkeit und innerer Ordnung.
Als Vorbild und Trainingsort bietet die Natur viele Möglichkeiten, sich wieder auf die "eigene Natur und Natürlichkeit" zurück zu "besinnen". Die Natur hat keine Meinung und wertet nicht. Sie kennt auch keine Fragen zum "Warum oder Wozu", sondern sie ist der Inbegriff der Lebendigkeit und der dynamischen Veränderung in jedem Moment.
Wenn wir uns in dieser natürlichen Umgebung bewegen, können wir dieses wahrnehmen und unbewusst oder bewusst nachahmen.Wir erleben uns nicht als Besucher der Natur, sondern fühlen und erleben uns als Teil der Natur, die uns umgibt.
Im Wald sehen wir praktisch in unser Spiegelbild und können körpereigene und systemische Prozesse besser verstehen und einordnen, da alles auf die Ursprünge des Lebens und der Biologie zurückzuführen ist. Das ist lebendiges und verkörpertes Lernen, das zu tiefen Erkenntnissen für sich führen kann.
Die eigene Freiheit und Individualität steht neben dem Gefühl der kollektiven Eingebundenheit. Dadurch können Sicherheit und Vertrauen im eigenen Körper erlebbar werden und individuelle Potenziale mobilisiert werden.