Das Konzept
"Leicht von der Hand gehen"

Bewegung in der Natur als heilsame Ressource erleben

"Leicht von der Hand gehen" ist das ganzheitliche Bewegungs- und Haltungstraining in der Natur mit präventiv-therapeutischer Ausrichtung.

Es zielt darauf ab, das Wohlbefinden und die ganzheitliche Gesundheit durch Mobilisierung eigener Ressourcen selbstwirksam erhalten und stärken zu können.

Das Training verbindet das Gehen in der Natur mit der gezielten sensomotorischen Nutzung der Hände. Über sensorische Impulse und eine besondere Finger-, Hand-und Armhaltung wird die individuelle Körperintelligenz genutzt und eine systemübergreifende, ganzheitliche Wirkung ermöglicht.

Das Training dient als Fundament und Basis für weitere mögliche Aufbautrainingsmöglichkeiten. Je nach persönlicher Zielsetzung können mit einem aufbauenden Training eigene Schwerpunkte gesetzt und praktiziert werden.

Das ganzheitliche Training "Leicht von der Hand gehen" eignet sich für die eigene Gesundheitsprävention und kann erfolgreich als ergänzender Ansatz in therapeutischen Kontexten (z.B. bei chronischen Beschwerden) eingesetzt werden, bei denen die Selbstwahrnehmung, die funktionelle Bewegungs- und Haltungsqualität und die Selbstregulation im Vordergrund stehen. 

Der Fokus liegt auf einem ressourcenorientiertem Training, der bewussten Nutzung der Körperintelligenz und dem Aufbau von Selbstwirksamkeit, ohne Überforderung und Leistungsdruck.

Der Körper als Gesamtsystem mit vielen einzelnen untergeordneten Systemen hat seit Urzeiten eigene Mechanismen zur Regulation der inneren Ordnung entwickelt. Diese gilt es wieder zu entdecken und bewusst zu nutzen. 

Wir dürfen unserer eigenen Natur und Körperintelligenz wieder den Raum geben, der für die Regulation und Selbstheilung notwendig ist. 

Mit dem Training "Leicht von der Hand gehen" wird der Kontakt zur natürlichen Heilkraft erleichtert und die eigene Bewegung zum spürbaren Erlebnis.

Gehen als elementare Bewegung

Verstehen-Fühlen-Erleben

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Das Gehen als elementare Bewegung bildet die Grundlage des Konzepts "Leicht von der Hand gehen" und kann individuell verstanden, gefühlt und erlebt werden.

Als Diagonalbewegung fördert das Gehen die Zusammenarbeit von rechter und linker Gehirnhälfte und trainiert komplexe Fähigkeiten wie die Körperbalance, die Koordination und sensorische Integration. 

Durch die rhythmische und zyklische Gangbewegung werden grundlegende sensomotorische Regelkreise im Körper angeregt und das zentrale und vegetative Nervensystem reguliert.

Die Fähigkeit, den eigenen Körper in der Bewegung stets in Balance und Aufrichtung zu halten und zu fühlen, ist ein nachhaltiges und prägendes Erlebnis, dem selten die Wertschätzung und Beachtung geschenkt wird, die es verdient hat. 

Zwischen den Kräften der Schwerkraft von oben und der Bodenreaktionskraft von unten gilt es, sich und seinen Körper in ständiger Balance zu halten und zu bewegen. 

Das Gehen ist eine Meisterleistung und heilsame Ressource für eigene körperliche, geistige und emotionale Prozesse.

Gezielter Einsatz der Hände 

mit der LAUFMAUS® als Tool

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Die LAUFMAUS® ist ein ergonomisch geformtes Tool für beide Hände, mit dem insbesondere das Körpergefühl, die stabile und entspannte Körperaufrichtung und die selbstwirksame Körperansteuerung verbessert werden können.

Dadurch ist es möglich, die eigenen Ressourcen im Körper bewusst zu aktivieren und selbstwirksam Einfluss auf die individuelle, ganzheitliche Gesundheit zu nehmen. 

Die LAUFMAUS® als Tool für beide Hände wirkt dabei auf unterschiedliche Weise auf den Menschen:

Die zentrale Rolle der Hände für den Menschen wird unter anderem dadurch deutlich, dass für diesen Körperbereich im Gehirn überdurchschnittlich große Areale repräsentiert sind.

Sensorische und motorische Reize über die Hände – insbesondere über die Handinnenflächen – ermöglichen ganzheitliche und systemische Wirkungen im Körper. Dabei werden vorhandene Ressourcen aktiviert und die natürliche Körperintelligenz genutzt, ohne externe Interventionen hinzuzufügen.

Grundlegende Gesetzmäßigkeiten des menschlichen Lebens (Biologie, Anatomie, Physiologie, Systemik, Hermetik) werden bewusst einbezogen und unterstützt. So kann personenzentriert und individuell Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden genommen werden.

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Draußen in der Natur

als Trainingsort und Vorbild

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Das Training in der Natur, unserem ursprünglichen Lebensraum, ist wie Balsam für alle unsere Sinne. Natürliche Reize, wie wechselnde Untergründe, visuelle Tiefe und rhythmische Umweltimpulse unterstützen die Anpassungsfähigkeit des Nervensystems und fördern eine Regulation von Spannung, Aufmerksamkeit und innerer Ordnung.

Als Vorbild und Trainingsort bietet die Natur viele Möglichkeiten, sich wieder auf die "eigene Natur und Natürlichkeit" zurück zu "besinnen". Die Natur hat keine Meinung und wertet nicht. Sie kennt auch keine Fragen zum "Warum oder Wozu", sondern sie ist der Inbegriff der Lebendigkeit und der dynamischen Veränderung in jedem Moment.

Wenn wir uns in dieser natürlichen Umgebung bewegen, können wir dieses wahrnehmen und unbewusst oder bewusst nachahmen.Wir erleben uns nicht als Besucher der Natur, sondern fühlen und erleben uns als Teil der Natur, die uns umgibt. 

Im Wald sehen wir praktisch in unser Spiegelbild und können körpereigene und systemische Prozesse besser verstehen und einordnen, da alles auf die Ursprünge des Lebens und der Biologie zurückzuführen ist. Das ist lebendiges und verkörpertes Lernen, das zu tiefen Erkenntnissen für sich führen kann. 

Die eigene Freiheit und Individualität steht neben dem Gefühl der kollektiven Eingebundenheit. Dadurch können Sicherheit und Vertrauen im eigenen Körper erlebbar werden und individuelle Potenziale mobilisiert werden.

Training Seite an Seite

ein Miteinander auf Augenhöhe

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Im "Nebeneinander" und "Miteinander" und mit gemeinsamem Blickfeld und Fokus findet das Training statt. Diese Form des Miteinanders lädt ein, sich auf sich selbst zu konzentrieren, ohne Wertung und Vergleich mit anderen.

Impulse, die nicht frontal, sondern von der Seite aus gegeben werden, sind als einladende Anreize gedacht.

Im "Nebeneinander" können die eigenen Schritte auf dem Weg auch als solche gefühlt werden: Mit jedem Schritt in die gewünschte Richtung lässt sich die eigene Handlungsfähigkeit und Selbstwirksamkeit fühlen.

Seite an Seite entsteht ein wertvoller und wertungsfreier Bewegungsraum, bei dem unbewusste Synchronisationen der Bewegung und Haltung zu neuen Bewegungsspielräumen einladen und zu einer veränderten Körperwahrnehmung und Erfahrung führen können.

Mit Vertrauen und Leichtigkeit geht es Schritt für Schritt in die gewünschte Richtung zu mehr Wohlbefinden und ganzheitlicher Gesundheit. 

Die LAUFMAUS® wirkt:

Aktivierend auf das Körpergefühl.

Der Körper kann wieder ganzheitlich und als vollständige Einheit wahrgenommen werden. Ein gestärktes Körpergefühl unterstützt die Präsenz, den Fokus und die innere Verbundenheit. Es kann das Gefühl entstehen, innerlich wach und aktiviert zu sein.

Korrigierend auf die Haltung und die Stabilität.

Eine entspannte und ausbalancierte Aufrichtung im Sitz, Stand und in der Bewegung kann gesteigert werden und zu einer strukurschonenden und ökonomischen Bewegung und Haltung beitragen. Durch die Wechselwirkung von Körper und Gefühl („Embodiment“) wird Aufrichtung auch als inneres Erleben wahrnehmbar.

Regulierend auf die Körperansteuerung und die Körperkontrolle.

Über spezifische Lage- und Positionsveränderungen der Finger, Hände und Arme können gezielt definierte Körperstrukturen an- oder entspannt werden. Dies stärkt die Selbstwirksamkeit und kann sowohl in der Eigentherapie als auch präventiv die ganzheitliche Gesundheit unterstützen.